Labormedizin: Angewandte Prävention

 

Die Labormedizin hat sich zu einem entscheidenden Instrument für die Früherkennung von schwerwiegenden Krankheiten entwickelt. Dank moderner Testsysteme können viele Krankheiten so frühzeitig erkannt werden, dass eine erfolgreiche und belastungsarme Behandlung möglich ist. Labormedizin ist damit auch angewandte Prävention.

 

Hochentwickelte Labordiagnostik ermöglicht heute

 

-         die Entdeckung von AIDS- und Gelbsucht-Erregern in Blutspenden und reduziert die Gefahr der Verbreitung dieser Krankheiten,

 

-         die Beurteilung des individuellen Herzinfarkt-Risikos sowie die frühzeitige Diagnose von Herzinfarkten,

 

-         die Früherkennung verschiedenster Krebsarten in einem Stadium, in dem eine erfolgreiche Therapie noch möglich ist,

 

-         die Kontrolle der Diabetes-Therapie und die Vermeidung von Folgeschäden,

 

-         eine effiziente Schwangerenvorsorge, bei der Risiken für das ungeborene Kind rechtzeitig erkannt werden können.

 

 

Chancen der Labormedizin nutzen:

 

Doch die Chancen der Labormedizin werden noch zu selten genutzt. Der „Deutsche Labortag“ am 5. Juni und der bundesweite „Tag des offenen Labors“ am 8. Juni 2002 werden auf diese unbefriedigende Situation aufmerksam machen.

Bürgern wie Politikern wird der Nutzen der modernen Labormedizin anschaulich gemacht. Überall in Deutschland werden am 8. Juni Laborärzte ihre Türen öffnen und Laborführungen und kostenlose Tests anbieten.

 

 

Labormedizin spart vielfach Geld:

 

Rund zwei Drittel aller klinischen Diagnosen werden entweder durch Labordiagnostik gestellt oder untermauert. Die frühzeitige Erkennung von Krankheiten und die Kontrolle des Behandlungserfolgs schont die finanziellen Ressourcen durch kürzere Klinikaufenthalte und raschere Genesung ernorm: Nur zwei Prozent der Gesundheitsausgaben aller gesetzlichen Krankenkassen werden für die Labormedizin verwandt.

 

 

 www.vkvd.de/aktivitaet.htm